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	<title>Fachangestellte Archive - Berufswelt Anwalt &amp; Notar</title>
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	<description>Ausbildung und Berufe im Bereich Rechtsprechung</description>
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		<title>Kein Tag ist wie der andere: Die spannende Vielfalt der Kanzleiarbeit</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/vielfalt-kanzlei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Westfälische Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 09:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du stehst kurz vor dem Schulabschluss oder hast ihn gerade hinter dir und überlegst, wie dein Berufsalltag aussehen soll? Im juristischen Umfeld erwartet dich ein vielseitiger Arbeitsalltag mit unterschiedlichen Aufgaben, wechselnden Themen und engem Kontakt zu Mandanten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/vielfalt-kanzlei/">Kein Tag ist wie der andere: Die spannende Vielfalt der Kanzleiarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
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<p>Du stehst kurz vor dem Schulabschluss oder hast ihn gerade hinter dir und überlegst, wie dein Berufsalltag aussehen soll? Im juristischen Umfeld erwartet dich ein vielseitiger Arbeitsalltag mit unterschiedlichen Aufgaben, wechselnden Themen und engem Kontakt zu Mandanten. Als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte übernimmst du Verantwortung, organisierst Abläufe und sorgst dafür, dass rechtliche Prozesse im Hintergrund reibungslos funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abwechslung hat Struktur – und viele Facetten</h3>



<p>Der Arbeitstag ist klar strukturiert. Termine, Fristen und Vorgänge geben Orientierung. Gleichzeitig arbeitest du nicht an immer denselben Themen. Je nach Kanzlei begleiten Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte ganz unterschiedliche Sachverhalte, etwa Immobilienkäufe, Erbschaften, gesellschaftsrechtliche Vorgänge oder familienrechtliche Angelegenheiten. Diese fachliche Vielfalt sorgt dafür, dass sich Inhalte und Anforderungen regelmäßig verändern.</p>



<p><em>Hier erfährst du mehr über <a href="https://berufswelt-notar.de/soft-skills-notariat-kanzlei/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Soft Skills, die dich im Notariat und in der Kanzlei weiterbringen</a>!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschiedliche Aufgaben statt monotoner Routinen</h3>



<p>Der Arbeitsalltag besteht aus mehreren Ebenen. Du bereitest Schriftstücke vor, führst Akten, organisierst Termine und stimmst dich mit Gerichten, Behörden und Mandanten ab. Manche Aufgaben erfordern konzentriertes, ruhiges Arbeiten, andere schnelle Abstimmung und Kommunikation. Dieser Wechsel zwischen Organisation, Sachbearbeitung und Austausch mit Menschen sorgt für Dynamik, ohne unübersichtlich zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lernen im Alltag: Wie sich der Job während der Ausbildung verändert</h3>



<p>Abwechslung entsteht nicht nur im Tagesverlauf, sondern auch über die Zeit. Während der Ausbildung wachsen deine Aufgaben und Verantwortung schrittweise. Zu Beginn lernst du feste Abläufe kennen und arbeitest eng nach Vorgaben. Mit zunehmender Erfahrung übernimmst du eigenständige Tätigkeiten, bereitest Vorgänge vollständig vor und wirst häufiger direkte Ansprechperson. Der Beruf entwickelt sich mit dir weiter, statt stehenzubleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Verantwortung bedeutet Entscheidungen treffen</h3>



<p>Ein wesentlicher Teil der Abwechslung liegt in den Entscheidungen, die du im Alltag triffst. Welche Aufgabe ist dringend, was kann warten, wo muss nachgehakt werden. Gerade wenn mehrere Vorgänge parallel laufen, ist Überblick gefragt. Diese Verantwortung macht den Beruf anspruchsvoll, aber auch abwechslungsreich, weil kein Tag identisch verläuft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschiedliche Arbeitsumfelder, verschiedene Schwerpunkte</h3>



<p>Auch das Arbeitsumfeld beeinflusst den Alltag. In kleineren Kanzleien ist das Aufgabenspektrum oft besonders breit, während größere Einheiten stärker arbeitsteilig organisiert sind. Manche Kanzleien arbeiten überwiegend notariell, andere anwaltlich oder in beiden Bereichen. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb desselben Berufsbildes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit und Mandantenkontakt</h3>



<p>Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte arbeiten eng mit Anwälten, Notaren und Kollegen zusammen. Der Austausch im Team gehört genauso dazu wie der Kontakt mit Mandanten, die Orientierung und verlässliche Informationen benötigen. Oft bist du die erste Ansprechperson und trägst dazu bei, Abläufe verständlich zu machen und Sicherheit zu geben. Das verleiht der Arbeit eine persönliche und sinnvolle Dimension.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Perspektiven über die Ausbildung hinaus</h3>



<p>Nach der Ausbildung stehen dir verschiedene Wege offen. Spezialisierungen, zusätzliche Verantwortung oder Weiterbildungen, etwa im Bereich Office Management oder zum Fachwirt, sind möglich. Der Beruf bietet stabile Perspektiven und bleibt auch langfristig vielseitig, weil sich Aufgaben, Themen und Anforderungen weiterentwickeln.</p>



<p><em>Hier erfährst du, <a href="https://berufswelt-notar.de/ruhe-bewahren-im-berufsalltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wie man in einem anspruchsvollen Beruf die Ruhe bewahrt</a>.</em></p>



<p>Wer einen Ausbildungsberuf sucht, der klare Strukturen bietet und gleichzeitig fachliche Vielfalt, Verantwortung sowie Zusammenarbeit mit Menschen verbindet, findet in der Tätigkeit als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte eine überzeugende Option. Abwechslung entsteht hier nicht zufällig, sondern ist fester Bestandteil des Berufsalltags.</p>
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		<title>Wie man in einem anspruchsvollen Beruf die Ruhe bewahrt</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/ruhe-bewahren-im-berufsalltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Westfälische Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwirt]]></category>
		<category><![CDATA[Office Manager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele junge Menschen starten voller Energie in ihre Ausbildung oder den ersten Job, merken aber schnell, wie viel gleichzeitig auf sie einströmt. Neues Wissen, Verantwortung, unterschiedliche Persönlichkeiten im Team und der Druck, möglichst schnell alles richtig zu machen. Das ist normal. Und es bedeutet nicht, dass du überfordert bist. Es zeigt nur, dass du mitten im echten Berufsleben angekommen bist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/ruhe-bewahren-im-berufsalltag/">Wie man in einem anspruchsvollen Beruf die Ruhe bewahrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele junge Menschen starten voller Energie in ihre Ausbildung oder den ersten Job, merken aber schnell, wie viel gleichzeitig auf sie einströmt. Neues Wissen, Verantwortung, unterschiedliche Persönlichkeiten im Team und der Druck, möglichst schnell alles richtig zu machen. Das ist normal. Und es bedeutet nicht, dass du überfordert bist. Es zeigt nur, dass du mitten im echten Berufsleben angekommen bist. Genau hier hilft Balance – nicht als perfekter Zustand, sondern als Haltung, die deinen Alltag leichter macht.</p>



<p>Berufe wie Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter, Office Manager oder Fachwirt bringen viel Struktur-, Kommunikations- und Organisationsbedarf mit sich. Wenn du lernst, entspannt zu bleiben, auch wenn es chaotisch wird, legst du die Grundlage für einen starken Start. Balance bedeutet nicht, weniger zu arbeiten. Sie bedeutet, klar zu bleiben, auch wenn viel passiert.</p>



<p><em>Hier erfährst du mehr darüber, <a href="https://berufswelt-notar.de/juristische-berufe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">warum juristische Berufe mehr als Schreibtischarbeit sind</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter: ruhig bleiben, wenn es zählt</h3>



<p>Wer sich für diesen Beruf entscheidet, steigt in ein präzise arbeitendes und verantwortungsvolles Umfeld ein. Fristen, rechtliche Vorgänge, vertrauliche Dokumente und Mandantenkontakte prägen deinen Tag. Diese Mischung wirkt am Anfang oft beeindruckend, manchmal auch einschüchternd. Doch genau hier zeigt sich, wie gut sich Routine und Gelassenheit gegenseitig unterstützen.</p>



<p>Viele Auszubildende erzählen, dass sich die anfängliche Aufregung schnell legt, sobald die Abläufe vertrauter werden. Du merkst, dass du Aufgaben nicht nur verstehst, sondern beherrschst. Es gibt diesen Moment, in dem du eine Akte durchgehst und plötzlich weißt: Das ist machbar. Und du kannst das.</p>



<p>Balance beginnt in diesem Beruf oft an einem ganz unscheinbaren Punkt, zum Beispiel wenn du dir zwei Minuten nimmst, bevor du einen wichtigen Vorgang bearbeitest. Ein kurzer Moment, in dem du dich sortierst und deinen eigenen Rhythmus findest. Die innere Ruhe, die so entsteht, trägt dich durch viele Situationen, die später wie selbstverständlich wirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Office Manager: Klarheit finden im Mittelpunkt des Geschehens</h2>



<p>Im Office Management bist du oft der Dreh- und Angelpunkt. Menschen kommen mit Fragen zu dir, Prozesse laufen über deinen Tisch und du behältst die Übersicht über viele kleine und große Anliegen. Es ist ein Beruf, der dich wachsen lässt wie kaum ein anderer, weil du lernst, in bewegten Situationen einen kühlen Kopf zu behalten.</p>



<p>Du wirst schnell merken, dass es Momente gibt, die sich anfühlen, als kämen mehrere Dinge gleichzeitig auf dich zu. Ein Telefon klingelt, jemand steht im Büro, eine Anfrage muss beantwortet werden und eine Frist schiebt sich dazwischen. In solchen Situationen entsteht leicht der Eindruck, den Ereignissen ausgeliefert zu sein. Aber hier entsteht etwas Spannendes: Du entwickelst deinen eigenen inneren Anker. Der Moment, in dem du tief durchatmest und bewusst entscheidest, womit du beginnst, ist oft der Moment, der deinen Tag rettet.</p>



<p>Balance im Office Management bedeutet nicht, Belastungen zu vermeiden oder Situationen aus dem Weg zu gehen. Sie zeigt sich darin, handlungsfähig und klar zu bleiben, auch wenn mehrere Themen parallel Aufmerksamkeit verlangen. Du wirst nicht ruhiger, weil weniger los ist. Du wirst ruhiger, weil du erkennst, dass du die Abläufe steuern kannst. Das schenkt dir Selbstvertrauen und genau das macht diese Rolle für junge Menschen besonders spannend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachwirt: wachsen, ohne unter Druck zu geraten</h2>



<p>Der Weg zum Fachwirt ist ein Schritt nach oben. Du bewegst dich nicht nur fachlich weiter, sondern entwickelst auch ein Gefühl dafür, wie du ein Team, ein Projekt oder einen gesamten Ablauf im Blick behältst. Mit dem höheren Verantwortungsgrad steigt oft auch der Druck. Doch viele, die diesen beruflichen Weg wählen, berichten, dass gerade hier Balance zu einem echten Erfolgsfaktor wird.</p>



<p>Du triffst Entscheidungen, musst Prioritäten festlegen und sorgst dafür, dass alles rechtzeitig erledigt wird. Trotzdem entsteht ein sicherer Rhythmus, sobald du erkennst, dass du nicht alles gleichzeitig lösen musst. Wenn du dir erlaubst, schrittweise vorzugehen, gewinnst du Klarheit zurück.</p>



<p>Der Beruf gibt dir Raum, dich auszuprobieren. Du wirst feststellen, dass Gelassenheit nicht bedeutet, langsamer zu handeln, sondern bewusster. Du lernst, Situationen zu lesen, statt sofort darauf zu reagieren. Genau das macht die Rolle des Fachwirts interessant: Sie fordert dich, aber sie gibt dir auch die Chance zu wachsen, ohne dich selbst zu verlieren.</p>



<p><em>Lies auch den ersten Teil des Interviews mit <a href="https://berufswelt-notar.de/berufsanfaenger-groesseren-kanzlei-leon-bogus-froehlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leon Bogus-Fröhlich über seine Anfänge in einer größeren Kanzlei</a>!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Stress verstehen statt wegdrücken</h3>



<p>Viele junge Menschen glauben, Stress sei ein Zeichen dafür, dass man etwas nicht schafft. In Wahrheit zeigt Stress nur, dass du mitten in einer Situation bist, die dir wichtig ist. Wenn du lernst, diese Momente zu erkennen, wird vieles leichter. Es beginnt oft mit kleinen Signalen, die dir sagen, dass du kurz langsamer machen solltest.</p>



<p>Balance bedeutet nicht, dass du nie angespannt bist. Sie bedeutet, dass du weißt, wie du wieder zu dir zurückfindest. Manchmal hilft ein kurzer Blick aus dem Fenster, ein Gespräch mit jemandem aus dem Team oder ein Moment frischer Luft. Jeder entwickelt mit der Zeit seine eigenen kleinen Pausen, die den Kopf wieder freimachen. Entscheidend ist, dass du dir erlaubst, sie zu nutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dein Weg zu mehr Ruhe und Stärke</h3>



<p>Egal ob du dich für den Kanzleialltag interessierst, die Arbeit im Office Management spannend findest oder den Weg zum Fachwirt gehen möchtest: Jeder dieser Berufe bietet dir die Möglichkeit zu wachsen. Je früher du lernst, ruhig und klar zu bleiben, desto leichter gelingt dir dieser Weg.</p>



<p>Balance ist nicht etwas, das du einmal findest und dann für immer besitzt. Sie entwickelt sich weiter, so wie du dich weiterentwickelst. Mit jedem Arbeitstag gewinnst du ein Stück Routine, ein Stück Sicherheit und ein Stück Gelassenheit. Und irgendwann bemerkst du, dass du Situationen meisterst, die dir früher Respekt eingeflößt hätten. Genau das macht berufliche Entwicklung so wertvoll.</p>



<p>Du musst nicht perfekt sein, um in einem anspruchsvollen Beruf zu bestehen. Du musst nur lernen, dir selbst zu vertrauen. Die Ruhe, die daraus entsteht, begleitet dich auf jedem Schritt und macht deinen Start in diese Berufe nicht nur erfolgreich, sondern auch erfüllend.</p>
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		<title>Berufsanfänger in einer größeren Kanzlei – Interview mit Leon Bogus Fröhlich – Teil 2</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/beruf-groesseren-kanzlei-leon-bogus-froehlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastbeitrag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 10:02:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leon Bogus Fröhlich ist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter und arbeitet seit seiner Ausbildung in einer größeren Kanzlei. Heute berichtet er, wie sich das Miteinander im Team gestaltet, welche Erfahrungen ihm im Rückblick besonders wichtig sind und welche Eigenschaften für den Beruf entscheidend sind. Im zweiten Teil des Interviews spricht er zudem über Digitalisierung, Zukunftsperspektiven und darüber, was den Beruf im Vergleich zu anderen Büroberufen einzigartig macht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Leon Bogus Fröhlich ist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter und arbeitet seit seiner Ausbildung in einer größeren Kanzlei. Heute berichtet er, wie sich das Miteinander im Team gestaltet, welche Erfahrungen ihm im Rückblick besonders wichtig sind und welche Eigenschaften für den Beruf entscheidend sind. Im zweiten Teil des Interviews spricht er zudem über Digitalisierung, Zukunftsperspektiven und darüber, was den Beruf im Vergleich zu anderen Büroberufen einzigartig macht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie würden Sie das Miteinander im Team beschreiben – besonders zwischen Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten, Anwälten und Notaren?</h3>



<p>Das Miteinander im Team ist bei uns sehr angenehm und auf Augenhöhe. Wir verstehen uns sowohl privat als auch beruflich gut, und die fachliche Meinung jedes Einzelnen wird geschätzt. Es gibt keine Zusammenarbeit von oben herab, sondern ein respektvolles Miteinander zwischen Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten, Anwälten und Notaren.</p>



<p><em>Lies auch den ersten Teil des Interviews mit <a href="https://berufswelt-notar.de/berufsanfaenger-groesseren-kanzlei-leon-bogus-froehlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leon Bogus-Fröhlich über seine Anfänge in einer größeren Kanzlei</a>!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Sie auf Ihre Anfangszeit zurückblicken: Was hätten Sie gerne früher gewusst?</h3>



<p>Rückblickend hätte ich gerne früher gewusst, wie interessant der Beruf ist und wie vielseitig die Aufgaben sind. Wer den Beruf nicht kennt, hat oft kein klares Bild davon, was man eigentlich macht und welche Möglichkeiten schon während der Ausbildung bestehen. Mit diesem Wissen hätte ich mich wahrscheinlich auch ohne den Tipp meiner Schwester für diesen Weg entschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Tipps würden Sie jungen Menschen geben, die überlegen, diesen Beruf zu ergreifen – speziell in einer größeren Kanzlei?</h3>



<p>Mein wichtigster Tipp ist: offen sein. Am Anfang wirkt vieles ungewohnt, weil der Kanzleialltag mit der Schule kaum zu vergleichen ist. Wer neugierig ist und sich auf die Menschen und Aufgaben einlässt, findet sich schnell zurecht und entdeckt, wie spannend die Arbeit sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Worauf sind Sie besonders stolz, wenn Sie auf Ihre Entwicklung seit Ausbildungsbeginn zurückblicken?</h3>



<p>Besonders stolz bin ich darauf, wie sehr ich mich fachlich weiterentwickelt habe Am Anfang musste ich vieles Schritt für Schritt lernen und verstehen. Mittlerweile kann ich Schriftsätze im Detail nachvollziehen, Unterlagen eigenständig vorbereiten und die Anwälte und Notare gezielt unterstützen. Das ist ein gutes Gefühl und zeigt mir, wie viel man in diesem Beruf wachsen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Schulfächer oder Interessen haben Ihnen im Beruf besonders geholfen?</h3>



<p>Für den Beruf sind vor allem Deutsch und Mathematik hilfreich. Deutsch unterstützt beim sicheren Umgang mit Sprache, während Mathematik besonders das logische Denken fördert, das im Arbeitsalltag oft benötigt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gab es Aufgaben, bei denen Sie anfangs unsicher waren – und wie sind Sie damit umgegangen?</h3>



<p>Zu Beginn waren viele Aufgaben neu und ungewohnt. Mit zunehmender Erfahrung und regelmäßigem Feedback von Kollegen sowie von Anwälten und Notaren wuchs jedoch die Sicherheit, und die Abläufe wurden schnell zur Routine.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf besonders – und was ist manchmal anstrengend?</h3>



<p>Besonders gefällt mir die Mischung aus fachlicher Arbeit und organisatorischen Aufgaben. Ich kann eigenständig arbeiten, mein Wissen einbringen und sehe direkt, dass meine Arbeit wichtig für die Kanzlei ist. Anstrengend kann es werden, wenn viel gleichzeitig anfällt, aber mit Erfahrung und einer guten Struktur lässt sich das gut bewältigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche drei Eigenschaften sollte man mitbringen, um in diesem Beruf gut klarzukommen?</h3>



<p>Verantwortungsbewusstsein, Lernbereitschaft und Interesse an juristischen Themen. Wer diese Eigenschaften mitbringt, hat sehr gute Chancen, sich schnell zurechtzufinden und Spaß an der Arbeit zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können Sie sich vorstellen, diesen Beruf auch in 10 oder 20 Jahren noch zu machen? Warum?</h3>



<p>Ja, absolut. Der Beruf bleibt spannend, weil man immer wieder neue Aufgaben übernimmt und sich fachlich weiterentwickeln kann. Auch nach vielen Jahren gibt es Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und sich auf neue Themen zu spezialisieren, gerade in einer größeren Kanzlei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was unterscheidet Ihren Beruf von anderen typischen Büroberufen?</h3>



<p>Der Beruf bietet mehr fachliche Tiefe und ermöglicht eigenständiges Arbeiten. Neben klassischen Büroaufgaben gehören je nach Einsatzbereich auch juristische Tätigkeiten dazu, was den Arbeitsalltag abwechslungsreicher macht.</p>



<p><em>Hier erfährst du mehr über <a href="https://berufswelt-notar.de/rolle-der-notare-reno/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die Rolle der Notare bei der Sicherung von Vertrauen und Gerechtigkeit</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie digital ist Ihre Arbeit inzwischen – und was hat sich durch neue Technik verändert?</h3>



<p>Heute läuft meine Arbeit fast komplett digital. Papierakten gehören der Vergangenheit an, ich arbeite nur noch mit elektronischen Akten. Auch die gesamte Korrespondenz erfolgt digital. Viele Schreiben werden inzwischen von Anwälten oder Notaren per Spracherkennung diktiert. Für uns Mitarbeiter entfällt dadurch das Tippen. Wir lesen die Dokumente nur noch und ergänzen gegebenenfalls einzelne Punkte. Das spart Zeit und ermöglicht es, sich neben organisatorischen Aufgaben stärker auf fachliche Themen zu konzentrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sicher ist dieser Beruf aus Ihrer Sicht – gerade mit Blick auf die Zukunft?</h3>



<p>Sehr sicher, denn der Beruf entwickelt sich stetig weiter und bleibt vielseitig. Durch die Digitalisierung fallen zwar manche Routineaufgaben weg, gleichzeitig entstehen aber neue fachliche Möglichkeiten. Wer Lust hat, Verantwortung zu übernehmen und dazuzulernen, hat langfristig hervorragende Perspektiven.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/beruf-groesseren-kanzlei-leon-bogus-froehlich/">Berufsanfänger in einer größeren Kanzlei – Interview mit Leon Bogus Fröhlich – Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>ReNos in Teilzeit</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/teilzeit-renos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 16:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ReNo bist du das organisatorische Rückgrat einer Kanzlei. Du sorgst dafür, dass Termine eingehalten, Unterlagen vorbereitet und rechtliche Vorgänge korrekt bearbeitet werden. Du telefonierst mit Gerichten und Behörden, verfasst Schriftstücke und legst Akten an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/teilzeit-renos/">ReNos in Teilzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten (ReNo) bietet nicht nur eine spannende und vielseitige Tätigkeit, sondern auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten. ReNos übernehmen wichtige organisatorische Aufgaben in Kanzleien, koordinieren Abläufe, kommunizieren mit Mandanten und sind oft erste Ansprechpartner für juristische Anliegen.</p>



<p>Bist du auf der Suche nach einer beruflichen Herausforderung, die rechtliches Know-how mit Organisationstalent und flexibler Zeiteinteilung vereint? Dann ist der Beruf als ReNo eine ausgezeichnete Wahl.</p>



<p><em>Lese hier, wie du dich <a href="https://berufswelt-notar.de/erfolgreiche-bewerbung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erfolgreich für eine Karriere in der Kanzlei bewirbst</a></em>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ReNos unverzichtbar sind</h3>



<p>Als ReNo bist du das organisatorische Rückgrat einer Kanzlei. Du sorgst dafür, dass Termine eingehalten, Unterlagen vorbereitet und rechtliche Vorgänge korrekt bearbeitet werden. Du telefonierst mit Gerichten und Behörden, verfasst Schriftstücke, legst Akten an und bereitest Urkunden vor.</p>



<p>Für diese Tätigkeit brauchst du Aufmerksamkeit fürs Detail, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes Gespür für Menschen, denn häufig bist du die erste Anlaufstelle für Mandanten mit unterschiedlichsten Anliegen am Telefon oder am Empfang. Gleichzeitig arbeitest du eng mit Notaren und Rechtsanwälten zusammen, um die Abläufe in der Kanzlei oder im Notariat zu optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexibel arbeiten – und im Beruf bleiben</h3>



<p>Nach der Ausbildung in Teilzeit zu arbeiten, ist in vielen Fällen möglich und erlaubt dir, im Beruf zu bleiben und gleichzeitig flexibel zu agieren. Je nach Kanzlei oder Notariat können individuelle Lösungen gefunden werden: feste Tage, bestimmte Zeitfenster oder abgestimmte Wochenstunden. Wichtig ist, dass du dich als Teil des Teams einbringst und die Aufgaben zuverlässig übernimmst – genau wie bei einer Vollzeitstelle.</p>



<p>Mit einer Teilzeitstelle nutzt du deine Fachkenntnisse weiterhin beruflich und bleibst in deinem Arbeitsumfeld verankert, genießt aber gleichzeitig mehr zeitliche Flexibilität für andere Lebensbereiche. Du bleibst in deiner Rolle professionell eingebunden und behältst den Anschluss an aktuelle Entwicklungen im Kanzleialltag.</p>



<p><em>Erfahre hier mehr darüber, wie du <a href="https://berufswelt-notar.de/effizienz-steigern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2025 deine Effizienz steigerst</a></em>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beruf mit Zukunft</h3>



<p>Der Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten ist weit mehr als eine reine Assistenzrolle. Er ist eine anspruchsvolle, eigenständige Tätigkeit mit echter Wirkung. Wer sich für diesen Weg entscheidet, wählt ein abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, in dem juristische Abläufe strukturiert, Mandanten professionell begleitet und komplexe Vorgänge verlässlich gesteuert werden.</p>



<p>ReNos sind Bindeglied, Taktgeber und Möglichmacher. Ihre Arbeit schafft Klarheit, ermöglicht Entscheidungen und garantiert Zuverlässigkeit in einem Bereich, der Genauigkeit und Vertrauenswürdigkeit erfordert. Gleichzeitig bietet der Beruf Stabilität und Sicherheit, denn gut ausgebildete ReNos sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt und in Kanzleien unentbehrlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/teilzeit-renos/">ReNos in Teilzeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Notarielle Vollmachten bieten Vorteile</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/notarielle-vollmachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 12:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwaltsnotarin]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Office Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber Recht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://berufswelt-notar.de/?p=1886</guid>

					<description><![CDATA[<p>Viele denken, eine Vorsorgevollmacht sei nur dann wirksam, wenn ein Notar sie beglaubigt oder beurkundet. Das ist aber in den meisten Fällen kein Muss. Zwingend ist eine notarielle Vollmacht im Zusammenhang mit Grundstückverträgen. Meist jedoch genügt ein privatschriftliches Dokument.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/notarielle-vollmachten/">Notarielle Vollmachten bieten Vorteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Viele denken, eine Vorsorgevollmacht sei nur dann wirksam, wenn ein Notar sie beglaubigt oder beurkundet. Das ist aber in den meisten Fällen kein Muss. Zwingend ist eine notarielle Vollmacht im Zusammenhang mit Grundstückverträgen. Meist jedoch genügt ein privatschriftliches Dokument. Allerdings ist die notarielle Form ratsam, vor allem wenn der Vollmachtgeber hochbetagt ist oder wenn aus anderen Gründen Anlass besteht, seine geistige Gesundheit in Zweifel zu ziehen. Wer zu einem Notar geht, der die Geschäftsfähigkeit beim Ausstellen der Vorsorgevollmacht bestätigt, vermindert das Risiko, dass Dritte die Vollmacht nicht anerkennen.</p>



<p><em>Alles zum <a href="https://berufswelt-notar.de/unterhalt-ausbildung-studium/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unterhalt während Ausbildung oder Studium</a> findest du hier!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Beurkundete Vollmacht bezeugt den gesamten Inhalt der Erklärung</h3>



<p>Eine Vorsorgevollmacht, bei der nur die Echtheit der Unterschrift durch den Notar bestätigt wird, muss der Betroffene immer im Original vorlegen. Eine beurkundete Vorsorgevollmacht hingegen bezeugt den gesamten Inhalt der Erklärung. Sie kann vom Bevollmächtigten in einer sogenannten Ausfertigung der Vollmachtsurkunde vorgelegt werden. Das Original verwahrt der Notar in seiner Urkundensammlung. Dadurch ist es dem Notar möglich, auf Wunsch auch später noch weitere Ausfertigungen der Vollmacht zu erteilen. Denn bloße Vollmachtsabschriften sind zum Nachweis einer Vollmacht niemals ausreichend. Wichtig ist, dass sowohl das beglaubigte Original als auch die Ausfertigung einer beurkundeten Vollmacht für den Bevollmächtigten im Ernstfall unbedingt zugänglich sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bevollmächtigten nicht ohne Rücksprache wählen</h3>



<p>Der Bevollmächtige sollte nicht nur das volle Vertrauen des Vollmachtgebers haben, er sollte seinen zugedachten Aufgaben auch fachlich und charakterlich gewachsen sein. Um die ermächtigte Person nicht in Entscheidungszwänge zu drängen, ist es wichtig, dass der Vollmachtgeber ihm möglichst konkrete Weisungen erteilt. Sollte dieser mit dem Bevollmächtigten nicht über dessen Bereitschaft gesprochen haben und der Bevollmächtigte gar nicht bereit sein, die Vollmacht auszuüben, bleibt das Dokument wirkungslos. Empfehlenswert ist es daher, einen oder mehrere Ersatzbevollmächtigte zu benennen. Das kann sich dann als vorteilhaft erweisen, wenn der Bevollmächtigte im Fall der Fälle nicht zur Verfügung steht. In der Regel will man als Vollmachtgeber den Bevollmächtigen nicht schon mit einer Vollmacht ausstatten, solange man selbst handlungsfähig ist. Es reicht in den meisten Fällen aus, dass die Ausfertigung der Vollmacht in den Händen des Vollmachtgebers verbleibt. Der Bevollmächtigte sollte nur wissen, wo er die Vorsorgevollmacht auffindet.</p>



<p><em>Lies auch das Interview mit <a href="https://berufswelt-notar.de/quereinsteiger/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eike-Christian Harden, einem Quereinsteiger als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter</a>!</em></p>
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		<title>Vom Quereinsteiger zum Experten – Interview mit Eike-Christian Harden</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/quereinsteiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 12:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass er einmal als Quereinsteiger im Notariat arbeiten würde, hätte sich Eike-Christian Harden nicht träumen lassen. Nach Jahren in einem völlig anderen Beruf wagte er den Sprung und fand seine wahre Berufung im Rechtswesen.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png" alt="Quereinsteiger Eike-Christian Harden" class="wp-image-1839" srcset="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 1024w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:300/h:200/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 300w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:768/h:513/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 768w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1536/h:1025/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 1536w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1618/h:1080/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 2048w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:930/h:620/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/06/BN_Blog-Eike-Christian-Harden.png 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Im Interview spricht der Quereinsteiger Eike-Christian Harden über den Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten.</figcaption></figure>



<p>Dass er einmal als Quereinsteiger im Notariat arbeiten würde, hätte sich Eike-Christian Harden nicht träumen lassen. Nach Jahren in einem völlig anderen Beruf wagte er den Sprung und fand seine wahre Berufung im Rechtswesen. Wie ihm der Quereinstieg als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter gelungen ist, welche Herausforderungen er gemeistert hat und warum er den Beruf jedem empfehlen kann, erfahren Sie in unserem ausführlichen Interview mit Eike-Christian Harden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können Sie uns etwas über Ihren beruflichen Werdegang und Ihren Weg als Quereinsteiger in die Kanzlei erzählen?</h3>



<p>Zunächst hatte ich überlegt, Physik zu studieren. Doch schnell wurde mir klar, dass mir der Kontakt zu anderen Menschen und die Arbeit mit Sprache fehlten. Deshalb entschied ich mich für den Beruf des Bibliothekars und arbeitete in verschiedenen Universitätsbibliotheken. Auch in diesem Bereich stellte ich bald fest, dass es nur wenige Stellen gibt und die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt sind. Im Notariat hingegen werden immer qualifizierte Fachkräfte gesucht. Hier gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel zum Notarfachwirt, die die Karrierechancen deutlich verbessern. Daraufhin habe ich mit meinem Cousin gesprochen, der Notar ist, und mit seinem Chef, der ihn zum Notar ausgebildet hat. Schnell war ich überzeugt, dass die Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten das Richtige für mich ist: Man hat Kontakt mit Menschen und gestaltet mit Worten Vereinbarungen und Verträge.</p>



<p>Als Quereinsteiger hatte ich noch den Vorteil, dass ich vieles aus meinem vorherigen Beruf mitnehmen konnte, zum Beispiel das Urkundenwesen. Denn eine Urkunde wiederzufinden ist nichts anderes, als ein Buch wiederzufinden Als Bibliothekar musste man oft geschickt herausfinden, welche Informationen die Leute wirklich benötigten und was genau sie suchten. Obwohl sie sich vorher bei Google informiert hatten, hatten sie es oft nicht richtig verstanden. Ähnlich verhält es sich auch im Rechtsbereich. Diese Erfahrungen haben mich ermutigt, ins Notariat beziehungsweise in eine Kanzlei einzusteigen.</p>



<p><em>Lies auch auch das Interview mit <a href="https://berufswelt-notar.de/anwaltsnotar-mit-migrationshintergrund/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Erdal Kalyoncuoglu, einem Anwaltsnotar mit Migrationshintergrund</a>!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie haben Sie herausgefunden, dass die Arbeit in einer Kanzlei das Richtige für Sie ist?</h3>



<p>Ich habe zuerst ein Praktikum gemacht und gleich gemerkt, dass mir die Arbeit in einer Kanzlei sehr viel Spaß macht. Dann habe ich mich dort beworben und musste wie alle anderen auch zur Berufsschule und habe dann die ganz normale Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten absolviert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konnten Sie die Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten verkürzen?</h3>



<p>Ja, das war möglich. Die Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten erfolgt im dualen System. Einen Teil der Woche verbrachte ich in der Berufsschule, den anderen in der Kanzlei. Normalerweise dauert die Ausbildung drei Jahre. Ich hatte die Möglichkeit, ein halbes Jahr später einzusteigen und somit auch die Prüfung ein halbes Jahr früher abzulegen. Ich habe mich aber dagegen entschieden und die Ausbildung in knapp zweieinhalb Jahren abgeschlossen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was war für Sie die größte Umstellung beim Wechsel in die Rechtsbranche?</h3>



<p>Ich glaube, dass man immer auf die Fristen achten muss. In anderen Bereichen kennt man das nicht so, aber hier ist das schon das A und O.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was war Ihre bisher größte Herausforderung in der Kanzlei und wie haben Sie diese gemeistert?</h3>



<p>Im Prinzip ist jede komplexe Urkunde, die man zu bearbeiten hat, eine Herausforderung. Denn manchmal denke ich mir, das weiß ich jetzt auch nicht so genau. Dann greife ich auf das zurück, was ich als Bibliothekar gelernt habe, nämlich zu recherchieren. Entweder versuche ich, es selbst herauszufinden, und im Zweifelsfall kann ich immer meine tollen, erfahrenen Kollegen fragen, die mir weiterhelfen. Ich kann jederzeit mit meinen Chefs sprechen, ihnen Vorschläge unterbreiten und nachfragen, ob mein Ansatz richtig ist. Als Quereinsteiger sollte man auf das zurückgreifen, was man zuvor gelernt hat, worin man gut ist und wo man sich sicher fühlt. So gelingt der Einstieg gut.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter aus?</h3>



<p>Ein Arbeitstag in einer Kanzlei ist sehr vielfältig. Wir machen fast alles. Wenn Kollegen krank sind, übernehme ich ihre Aufgaben, da ich aufgrund meiner Fachwirtausbildung als Generalist vielseitig einsetzbar bin. Das geht vom Handelsregister bis hin zu ganz normalen Kaufvertragsabwicklungen oder beispielsweise Beratung in Erbschaftsangelegenheiten. Also alles, was zum Notariat gehört. Es ist auch monats- und konjunkturabhängig. Manchmal rufen viele Leute an, und zeitweise haben wir auch sehr viele Kaufverträge auf einmal. Es ist schwierig zu sagen, dass es einen ganz typischen Alltag gäbe. Ich finde, der Job ist sehr abwechslungsreich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Fähigkeiten aus Ihrer vorherigen Karriere haben Ihnen in Ihrer jetzigen Position besonders geholfen?</h3>



<p>Durch das Physikstudium kann ich natürlich noch ganz gut rechnen. Ich kann auch sehr schnell im Kopf bruchrechnen. Deswegen bin ich auch so reingerutscht, dass ich der Experte rund ums Erbe bin. Erbschaftsangelegenheiten betreffen häufig die Berechnung und Verteilung von Vermögenswerten. Ich habe auch in der Handschriftenabteilung der Bibliothek gearbeitet, wo ich mich mit historischen Dokumenten beschäftigt habe. Dadurch habe ich schnell gelernt, wie man Erbschaften grafisch darstellen kann, was mir als Quereinsteiger in der Kanzlei sehr geholfen hat. Besonders bei Kauf- oder Immobilienverträgen in anderen Bundesländern muss man zügig ermitteln können, welche Ämter zuständig sind oder zum Beispiel, ab welcher Größe in Rheinlad-Pfalz bei einem Weinberg das Grundstücksgesetz zu beachten ist. Auf diese detaillierten Recherchetätigkeiten bin ich im Studium gut vorbereitet worden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Ratschläge würden Sie jungen Menschen, die sich beruflich verändern wollen oder sogar einen Quereinstieg in einen ganz neuen Bereich erwägen, geben? Welche Tipps haben Sie allgemein für eine Karriere in einer Kanzlei?</h3>



<p>Wenn man überzeugt ist, dass die Arbeit in der Kanzlei das Richtige für einen selbst ist und die Berufsaussichten gut sind – im Notariat suchen wir gerade sehr gute Leute –, sollte man den Schritt wagen. Ich würde empfehlen, zunächst hineinzuschnuppern. Vielleicht ein oder zwei Monate ein Praktikum machen, um zu sehen, was auf einen zukommt, und um Überraschungen zu vermeiden. Es ist wichtig, sich ehrlich zu fragen, ob man nochmal Ausbildungsgehalt bekommen möchte und alles organisatorisch bewältigen kann. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass man in der Ausbildung wieder mit vielen jungen Menschen zusammen sein wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Haben Sie sich mit den anderen Auszubildenden gut verstanden?</h3>



<p>Ich habe mich mit allen sehr gut verstanden, und das Alter spielte dann keine Rolle mehr. Das ist vielleicht auch eine Typfrage. Ich konnte schon immer gut mit jüngeren Menschen umgehen. Insofern hatte ich überhaupt keine Berührungsängste, und manche sahen mich aufgrund meiner Erfahrung als Mentor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Ressourcen würden Sie anderen empfehlen, die einen ähnlichen Karriereweg einschlagen möchten?</h3>



<p>Bei Buchempfehlungen fragen Sie natürlich den Richtigen. Selbstverständlich gibt es für die Ausbildung Bücher, die von der Berufsschule empfohlen werden und die man kaufen muss. Den angehenden Notarfachangestellten steht darüber hinaus eine Vielzahl von hochwertigen Fachbüchern zur Verfügung, die verschiedene Aspekte des Notariats abdecken. Eine Reihe wird auch von Europa Lehrmittel angeboten. Darüber hinaus bietet das Internet eine Fülle von Informationen zur Ausbildung.</p>



<p>Ich war in einer Klasse mit 20 Mitschülern und habe im Gespräch mit ihnen gemerkt, dass es für einige etwas schwieriger ist, im Notariat anzukommen, und da können diese Bücher helfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sehen Sie die Entwicklung der Rechtsbranche und welche Chancen sehen Sie für Quereinsteiger?</h3>



<p>Natürlich schreitet die Digitalisierung voran. Ich habe bereits zweimal in meinem Berufsleben den Übergang von Papier zu digital erlebt. Während es im Rechtsbereich bisher nur in bestimmten Bereichen entscheidend ist, genau zu wissen, wo bestimmte Akten liegen, damit man sie wiederfindet, ändert sich dies natürlich mit der fortschreitenden Digitalisierung. Die Umstellung auf digitale Prozesse kann jedoch auch eine Herausforderung sein. Daher bin ich froh, dass ich diese Veränderung bereits einmal mitgemacht habe und daher besser verstehe und einordnen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was würden Sie rückblickend anders machen, wenn Sie die Chance hätten, Ihren Karrierewechsel noch einmal zu durchlaufen?</h3>



<p>Ich glaube, überhaupt nichts. Es hat sich im jeweiligen Moment immer richtig angefühlt und ich bin auch vom Ausgang total überzeugt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was gefällt Ihnen an Ihrer neuen Rolle in der Kanzlei am besten?</h3>



<p>Diese Frage ist für mich besonders wichtig, da sie einer der Hauptgründe für meinen Quereinstieg in die Kanzlei war. Der direkte Kontakt mit den Klienten macht mir viel Freude. Es ist mir ein Anliegen, Menschen in schwierigen Situationen zu unterstützen. Wenn sie zu mir kommen, ist mir bewusst, dass sie sich in einer belastenden Situation befinden und vielleicht wenig Erfahrung mit Rechtsangelegenheiten haben. Deshalb ist es für mich besonders befriedigend, wenn ich ihnen Sicherheit geben kann und sie wissen, dass sie in guten Händen sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Haben Sie ein Beispiel, wo sie jemandem besonders helfen konnten?</h3>



<p>Ja, daran erinnere ich mich noch gut. Es waren zwei der ersten Dokumente, die ich vorbereitet habe – eine Vorsorgevollmacht und ein Testament. Beide habe ich damals erstellt. Die Geschichte ist ein wenig traurig, denn die Erblasserin war bereits schwer krank und ist kurz darauf verstorben. Aber ich war sehr gerührt, als mich der Erbe zwei Wochen später anrief und voller Begeisterung berichtete, wie reibungslos alles geklappt hat.</p>



<p>Ich erinnere mich auch daran, dass ich der Erblasserin geraten hatte, trotz ihres Testaments noch einmal mit ihrer Familie über ihre Wünsche für ihre Beerdigung zu sprechen. Es war großartig, dass wir sie darauf hingewiesen haben, denn anschließend teilte sie ihre Vorstellungen ihrer Familie mit. Ihr Sohn wusste dann, wie sie es sich gewünscht hatte, und konnte es entsprechend umsetzen. Das hat ihm ein gutes Gefühl gegeben.</p>
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		<title>Rechtsdokumente aus dem Netz: Darauf musst du achten!</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/rechtsdokumente-aus-dem-netz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2024 13:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwaltsnotarin]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwirt]]></category>
		<category><![CDATA[Office Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Online-Plattformen locken junge Erwachsene mit schnellen, kostengünstigen und unkomplizierten Lösungen für Rechtsdokumente. Das mag verlockend klingen, doch ist Vorsicht geboten. Nicht jedes Angebot ist für jede Lebenssituation geeignet und die Sicherheit des Ergebnisses ist nicht garantiert. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer mehr Online-Plattformen locken junge Erwachsene mit schnellen, kostengünstigen und unkomplizierten Lösungen für Rechtsdokumente. Das mag verlockend klingen, doch ist Vorsicht geboten. Nicht jedes Angebot ist für jede Lebenssituation geeignet und die Sicherheit des Ergebnisses ist nicht garantiert. Testament, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht beispielsweise sind komplexe Angelegenheiten, die unbedingt mit einem Notar besprochen werden sollten. Notare haben nicht nur den Überblick über die aktuelle Rechtslage, sondern können auch ein wirklich rechtssicheres Dokument erstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Individuelle Bedürfnisse beachten</h3>



<p>Die Leser müssen Fragen beantworten, die von einer speziellen Software generiert werden, um ein Rechtsdokument zu erstellen. Für Unerfahrene kann dies eine Herausforderung darstellen. Wer Standardformulierungen für Testament, Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht verwenden möchte, ist sich möglicherweise nicht sicher, ob sein Wille klar zum Ausdruck kommt. Hinzu kommt das Risiko, dass die Klauseln einander widersprechen oder sich die Dokumente im Nachhinein als ungültig erweisen. Im Falle von Fehlern übernimmt das Online-Portal keine Haftung.</p>



<p><em>Hier findest du <a href="https://berufswelt-notar.de/alle-wichtigen-vollmacht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">alle wichtigen Vollmachten auf einen Blick</a>!</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicheres und maßgeschneidertes Testament mit Unterstützung vom Notar</h3>



<p>Wer rechtlich sicher vorsorgen möchte, sollte einen Notar aufsuchen. Die Erstellung eines gültigen Testaments oder anderer wichtiger Dokumente kann oft nicht durch Standardvorlagen oder digitale Dialoge gewährleistet werden. Die Gefahr unüberlegter Entscheidungen, ungeschickter Formulierungen oder formaler Fehler ist zu groß. Durch einen Besuch beim Notar kann sichergestellt werden, dass die Erbangelegenheiten im Testament klar und formal einwandfrei geregelt sind. Notare stehen als Rechtsgestalter zur Seite und helfen, komplexe Sachverhalte zu klären und individuelle Wünsche und Interessen zu ermitteln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Notarielle Unterstützung für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen</h3>



<p>Notare sind auch bei der Erstellung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen behilflich und stimmen den Text präzise auf die individuellen Bedürfnisse ab. Durch professionelle Beratung lassen sich folgenschwere Formulierungsfehler vermeiden. Außerdem können notariell beurkundete Testamente oft sogar einen Erbschein überflüssig machen. Rechtsgeschäfte, die einer notariellen Beurkundung bedürfen, wie zum Beispiel Grundstückskaufverträge oder verschiedene gesellschaftsrechtliche Transaktionen, sind über Online-Portale nicht möglich.</p>
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		<title>Welche Rechte habe ich beim Umtausch von Weihnachtsgeschenken?</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/rechte-beim-umtausch-von-weihnachtsgeschenken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jan 2024 11:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwaltsnotarin]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwirt]]></category>
		<category><![CDATA[Office Manager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Ware klassisch im Geschäft gekauft wurde, gibt es laut Gesetz kein standardmäßiges Umtauschrecht. Beim Onlineshopping hingegen besteht ein gesetzlich geregeltes Widerrufsrecht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/rechte-beim-umtausch-von-weihnachtsgeschenken/">Welche Rechte habe ich beim Umtausch von Weihnachtsgeschenken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:683/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash.jpg" alt="" class="wp-image-1709" srcset="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:683/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 1024w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:300/h:200/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 300w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:768/h:512/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 768w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1536/h:1024/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 1536w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1620/h:1080/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 2048w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:930/h:620/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2024/01/isaac-martin-7M_Q0DYcI08-unsplash-scaled.jpg 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>© Foto: Isaac Martin_unsplash.com</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Verschiedene Möglichkeiten, die es zu beachten gibt</strong></h3>



<p>Wir alle kennen diese Situation. Der Partner, eine Freundin oder ein Familienmitglied schenkt uns etwas, das uns gar nicht gefällt. Wir fühlen uns ihnen gegenüber schuldig und ärgern uns, dass sie uns so schlecht kennen. Der erste Gedanke ist natürlich: Ich muss es umtauschen.</p>



<p>Aber es kann auch anders herum sein. Ihr habt jemandem ein Geschenk gemacht, das gar nicht seinen Vorstellungen entspricht. Deshalb solltet ihr auf jeden Fall den Kassenzettel und am besten auch die Originalverpackung aufheben. Das hilft euch im Geschäft beim Verkäufer, wenn ihr das Produkt umtauschen wollt. Sonst kann der Verkäufer nicht sicher sein, dass ihr das Produkt wirklich in seinem Laden gekauft habt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Umtausch ist gesetzlich klar geregelt</h3>



<p>Wenn die Ware klassisch im Geschäft gekauft wurde, gibt es laut Gesetz kein standardmäßiges Umtauschrecht. Kein Verkäufer ist verpflichtet, die Ware innerhalb von 14 Tagen zurückzunehmen, auch wenn sich dieser Mythos hartnäckig hält. Das Geschäft tut dies meist nur aus Kulanz gegenüber dem Kunden. Aber auch nur dann, wenn man mit einem Kontoauszug oder dem Kassenzettel nachweisen kann, dass man das Geschenk dort gekauft hat. Meistens sehen wir aber schon in der Vorweihnachtszeit, wie der Handel den Käufern Sonderregelungen verspricht. Daran müssen sie sich dann auch nach den Feiertagen halten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Reklamation</strong></h3>



<p>Ein gesetzlicher Anspruch auf Umtausch oder Reparatur der Ware besteht nur dann, wenn sie von Anfang an einen Mangel aufwies. Ist die Ware kaputt oder streikt die Elektronik, habt ihr bei Neukäufen zwei Jahre lang die Möglichkeit, eure Ansprüche beim Händler geltend zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, wo ihr die Ware gekauft hast, ob im Internet oder vor Ort. Die Händler wiederum haben das Recht, die Ware zunächst zu reparieren oder gegen ein gleichwertiges, mangelfreies Produkt auszutauschen. Erst wenn das nicht funktioniert, habt ihr Anspruch auf Minderung des Kaufpreises oder Rückerstattung deines Geldes.</p>



<p><em>Ihr möchtet mehr zur Berufswelt Notar erfahren? Wir stellen euch hier die </em><a href="https://berufswelt-notar.de/zukunftsaussichten-notariat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Zukunftsperspektiven für die Berufe im Notariat</em></a><em> vor</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Onlineshopping</strong></h3>



<p>Hier sieht es schon anders aus. Hier habt ihr ein Widerrufsrecht, das gesetzlich geregelt ist. Die Frist beträgt 14 Tage, aber die meisten Händler verlängern sie. Hier müsst ihr keinen Grund angeben, warum ihr die Ware nicht behalten möchtet. Sobald die Ware also bei euch angekommen ist, habt ihr 14 Tage Zeit, sie zurückzuschicken. Damit will uns der Gesetzgeber den größtmöglichen Verbraucherschutz garantieren. Denn wenn ihr im Geschäft einkauft, könnt ihr euch die Ware in Ruhe anschauen, anprobieren und testen. Wenn ihr online einkauft, könnt ihr das durch dieses Widerrufsrecht auch.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umtausch ausgeschlossen</strong></h3>



<p>Natürlich gibt es auch viele Artikel, die vom Umtausch ausgeschlossen sind. Dazu gehören Lebensmittel, Kosmetika, Unterwäsche, Bademode oder Sonderanfertigungen. Schaut euch bitte an, ob die entsprechenden Bestimmungen auf der entsprechenden Website zu finden sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erkundige euch vor einem Einkauf</strong></h3>



<p>Wenn man jemandem etwas schenken möchte und sich nicht sicher ist, sollte man sich im Zweifelsfall vorher über die Umtauschbedingungen des jeweiligen Händlers informieren. Ihr könnt auch einen Gutschein kaufen, damit der Beschenkte sich selbst etwas aussuchen kann. Das nimmt euch den Druck und ihr könnt sicher sein, dass die Person etwas kauft, was ihr gefällt und was sie haben möchte.</p>
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		<title>Ausbildung zum „ReNo“? Im Interview sagt Elenor Andresen warum</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/arbeitsalltag-von-renos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 10:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://berufswelt-notar.de/?p=1660</guid>

					<description><![CDATA[<p>Noch nichts von der Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten gehört? Das wollen wir hier mit einem Interview mit der Auszubildenden Elenor Andresen ändern. Sie erzählt euch, wie ein normaler Arbeitstag bei ihr aussieht und wie wichtig Teamarbeit in ihrem Beruf ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/arbeitsalltag-von-renos/">Ausbildung zum „ReNo“? Im Interview sagt Elenor Andresen warum</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png" alt="Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte Elenor Andresen" class="wp-image-1661" srcset="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 1024w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:300/h:200/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 300w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:768/h:513/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 768w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1536/h:1025/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 1536w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1618/h:1080/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 2048w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:930/h:620/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/11/BN_Blog-Elenor-Andresen.png 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Elenor Andresen berichtet im Interview über den Arbeitsalltag von ReNos und darüber wie wichtig Teamarbeit ist. </figcaption></figure>



<p>Noch nichts von der Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten gehört? Das wollen wir hier mit einem Interview mit der Auszubildenden Elenor Andresen ändern. Sie erzählt euch, wie ein normaler Arbeitstag bei ihr aussieht und wie wichtig Teamarbeit in ihrem Beruf ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht ein typischer Arbeitstag der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten Elenor Andresen in der Kanzlei CausaConcilio in Flensburg aus?</h3>



<p>Mein Arbeitstag beginnt normalerweise um 8 Uhr morgens. Dann schalte ich zunächst meinen Computer ein, um die eingegangenen E-Mails zu lesen und dringende Angelegenheiten zu erledigen. Danach helfe ich den Anwälten bei der Vorbereitung von Terminen und schreibe noch Diktate, die dann entweder an das Gericht oder an einen Mandanten gehen. Natürlich führe ich auch Telefonate mit den Mandanten und vereinbare neue Termine. Zwischendurch bereite ich Dokumente vor und aktualisiere die Akten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?</h3>



<p>Nach dem Abitur habe ich eine Stellenanzeige für ein Praktikum in einer Anwaltskanzlei gesehen und mich einfach mal beworben, da ich noch keinen richtigen Plan hatte, was ich später einmal machen möchte. Ich kannte nur den Beruf des Rechtsanwalts und als ich den Beruf der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten kennengelernt habe, wusste ich sofort, dass ich das machen möchte. Viele denken da sofort an eine Anwaltssekretärin, aber das stimmt überhaupt nicht. Die Arbeit in einer Kanzlei ermöglicht es mir, in einem dynamischen Umfeld mit juristischen Prozessen in Berührung zu kommen. Die Kombination von Recht und Kommunikation, die hier erforderlich ist, finde ich großartig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was macht Ihnen am meisten Spaß und was am wenigsten?</h3>



<p>An der Ausbildung mag ich, dass es viel Abwechslung zwischen Berufsschule und Praxis gibt. Außerdem finde ich die Rechtswissenschaften, die ich lerne, sehr spannend. Am besten gefällt mir im Moment das Schreiben der Diktate für den Rechtsanwalt, da wir hier viel Vertrauen von unseren Vorgesetzten bekommen und viel selbst formulieren dürfen. Auch der Kontakt mit den verschiedenen Mandanten ist sehr gut, da man Kommunikation lernen kann. Nicht so gerne mag ich es, wenn unsere jüngeren Auszubildenden ausfallen, da wir deren Aufgaben mit übernehmen müssen, wozu manchmal eben auch das Kaffeekochen gehört</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist der größte Unterschied zwischen dem Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten und dem der Notarfachangestellten?</h3>



<p>Im Rechtsanwaltsbereich arbeiten wir viel mit den Anwälten und den Mandanten zusammen, deren Interessen wir vertreten. Hier ist es etwas einfacher, da man bei der Arbeit direkte Hilfe vom Vorgesetzten bekommt. Zu meinen Aufgaben gehören der Kontakt mit den Mandanten, das Vorbereiten von Schriftstücken, Recherchen, die Verwaltung der Akten und natürlich die Organisation von Terminen. Hier wird viel mit Menschen für Menschen gearbeitet, um am Ende das Beste für unsere Mandanten herausholen zu können. Zurzeit bin ich im Bereich Baurecht tätig.</p>



<p>Der Notariatsbereich verlangt viel selbstständige Arbeit. Zu unseren Aufgaben gehört es, Urkunden vorzubereiten und Dokumente wie Vollmachten oder Unterschriftsbeglaubigungen zu erstellen. Außerdem sind wir für die Rechnungsstellung und die Überwachung der Zahlungseingänge zuständig. Im Bereich des Notariats habe ich vor allem mit Immobilien zu tun.</p>



<p>Ich denke aber, dass man in beiden Bereichen ein Verständnis für das jeweilige Rechtsgebiet, eine sorgfältige Arbeitsweise und natürlich eine gewisse Kommunikationsfähigkeit braucht. Wo man dann nach der Ausbildung arbeiten möchte, hängt von den persönlichen Interessen und beruflichen Zielen ab</p>



<p><em>Erfahre hier <a href="https://berufswelt-notar.de/kanzlei-vorstellung-berufe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr über die einzelnen Berufe</a> in einer Kanzlei</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es auch besondere Tätigkeiten, die nicht immer auf der Tagesordnung stehen?</h3>



<p>Ja, wir dürfen zum Beispiel mit den Anwälten an den Unterlagen für die Zwangsvollstreckung arbeiten. Für mich ist die Arbeit an den Akten, für die wir die Zwangsvollstreckung einleiten wollen, schon etwas Besonderes.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie viele Personen arbeiten in Ihrem Team?</h3>



<p>In der Kanzlei arbeiten acht Rechtsanwälte mit acht Rechtsanwaltsfachangestellten und drei Notarfachangestellten. Wir helfen uns alle gegenseitig aus, damit wir jeden Bereich einmal kennenlernen und auch die Vertretung übernehmen können, wenn jemand von uns mal krank ist. Man kann sagen, dass wir überall einsetzbar sind. Ich finde es toll, dass wir hier so teamübergreifend arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Ihnen bei der Teamarbeit besonders wichtig?</h3>



<p>Für mich zählt, dass wir uns gegenseitig helfen. Wenn ich sehe, dass eine Kollegin Unterstützung braucht, dann biete ich meine Hilfe an und freue mich auch umgekehrt, wenn mir geholfen wird, wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiterkommen. Denn so sind die Aufgaben viel schneller fertig und es kommt ein richtiger Teamgeist auf. Wichtig ist für mich auch die Transparenz im Team. Dass wir jederzeit mit unseren Vorgesetzten oder Kollegen sprechen können, wenn wir ein Problem oder eine Frage haben. Dafür haben wir auch einmal in der Woche eine Bürobesprechung, wo wir alles bereden was so anfällt und auch mal unsere Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge vorbringen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lösen Sie Streitigkeiten oder Probleme</h3>



<p>Bisher hatte ich bei der Arbeit keine Probleme mit meinen Kollegen. Natürlich gibt es ab und zu mal Zickereien, aber die sind ganz schnell wieder vergessen. Ich denke, das passiert überall und ist ganz menschlich. Also ich kann wirklich sagen, dass ich mich hier super wohl fühle und ich weiß, dass ich jederzeit Gehör finde, wenn es doch mal Probleme geben sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie fördert Ihr Chef die Teambildung?</h3>



<p>Unserem Chef ist der Austausch sehr wichtig und er hat immer ein offenes Ohr für die Auszubildenden. Was ich zum Beispiel besonders toll finde: Wenn wir in der Berufsschule etwas nicht verstehen, können wir ihn immer fragen. Dann nimmt er sich Zeit für uns und erklärt uns an einfachen Beispielen, wie die richtige Antwort lautet. Da kann man wirklich sehr viel lernen.</p>
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		<title>Wir arbeiten nicht nebeneinander, sondern miteinander! &#8211; Interview mit Dr. Jürgen Krüger</title>
		<link>https://berufswelt-notar.de/zusammenarbeit-chef-mitarbeiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schleswig-Holsteinische Rechtsanwalts- und Notarkammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 07:16:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anwaltsnotarin]]></category>
		<category><![CDATA[Fachangestellte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachwirt]]></category>
		<category><![CDATA[Office Manager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://berufswelt-notar.de/?p=1595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Interview erläutert Dr. Jürgen Krüger,  warum er der Meinung ist, dass offene und ehrliche Kommunikation das Wichtigste ist.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png" alt="Anwaltsnotar Dr. Jürgen Krüger" class="wp-image-1597" srcset="https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1024/h:684/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 1024w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:300/h:200/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 300w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:768/h:513/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 768w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1536/h:1025/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 1536w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:1618/h:1080/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 2048w, https://mlawisisfmwh.i.optimole.com/w:930/h:620/q:mauto/ig:avif/https://berufswelt-notar.de/wp-content/uploads/2023/05/Juergen-Krueger_Blogbeitrag-1.png 930w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dr. Krüger erläutert, wie die Zusammenarbeit zwischen ihm und seinen Mitarbeitern aussieht.</figcaption></figure>



<p>Viele junge Menschen wünschen sich einen Chef, der auch die Rolle eines Coaches einnimmt. Der Anwalt und Notar Dr. Jürgen Krüger, Partner in der Kanzlei CausaConcilio aus Flensburg, hat sich diesen Wunsch zum Führungsmotto gemacht. Im Interview teilt Jürgen Krüger seine Erfahrungen und Strategien zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. In einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, Mitarbeiter zu finden, setzt seine Kanzlei auf Ausbildung. Zudem bietet sie Praktika an mit dem Ziel, aus Praktikanten Auszubildende und schließlich feste Teammitglieder zu machen. Zudem erfahren wir, wie die Zusammenarbeit zwischen Dr. Krüger und seinen Mitarbeitern aussieht und warum er der Meinung ist, dass offene und ehrliche Kommunikation das Wichtigste ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie gelingt es Ihnen, Chef und Coach zugleich für Ihre Mitarbeiter zu sein?</h3>



<p>Gespräche sind für mich das A und O. Ich gebe Feedback, frage die Auszubildenden, wie es in der Berufsschule läuft und interessiere mich auch für die persönlichen Belange meiner Mitarbeiter. Wenn zum Beispiel jemand den Arbeitsbereich wechselt, frage ich nach ein paar Wochen nach, wie es ihm damit geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was können Sie als Chef dafür tun, dass Ihre Mitarbeiter Freude am Beruf haben?</h3>



<p>Es geht darum, Wertschätzung auszudrücken und Interesse zu zeigen. Das fängt bei ganz banalen Dingen an, zum Beispiel, dass man die Mitarbeiter fragt, wie es ihnen geht oder wohin sie in den Urlaub fahren. Dann geht es weiter, indem wir als Arbeitgeber Dinge wie das Leasing eines Dienstfahrrads oder flexible Arbeitszeiten anbieten. Letzteres spielt zum Beispiel für Mitarbeiter, die eine Familie gründen wollen, eine große Rolle. Generell ist es wichtig, den Mitarbeitern zu zeigen, dass wir sie nicht für beliebig austauschbar halten, sondern so lange wie möglich in der Kanzlei halten wollen.</p>



<p><em>Erfahre hier <a href="https://berufswelt-notar.de/kanzlei-vorstellung-berufe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mehr über die einzelnen Berufe in einer Kanzlei</a>.</em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern?</h3>



<p>Mir ist vor allem wichtig, dass wir offen und ehrlich miteinander umgehen. Wir sind ein Team und als Chef habe ich die Aufgabe, das Team zu führen. Gleichzeitig ist es mir aber auch wichtig, dass meine Mitarbeiter wissen, dass sie mit allen Anliegen, seien sie fachlicher oder persönlicher Natur, jederzeit zu mir kommen können. Als Team funktionieren wir nur, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Wenn es bei einer Person nicht klappt, muss das geändert werden und das geht nur über Gespräche und Feedback.</p>



<p>Ich wünsche mir, dass sich alle bei der Arbeit wohlfühlen. Natürlich gibt es auch schlechte Tage oder Aufgaben, die man nicht mag oder die einem nicht so liegen, aber im Großen und Ganzen sollte jeder mit einem guten Gefühl und einer positiven Einstellung zur Arbeit kommen. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht der Fall ist, müssen wir daran arbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie rekrutieren und halten Sie Mitarbeiter?</h3>



<p>In der heutigen Zeit wird es immer schwieriger, Mitarbeiter zu gewinnen. Gleichzeitig gibt es immer weniger Kanzleien, die in Ausbildungsplätze investieren. Wir bilden jedoch nach wie vor aus und werden dies auch in Zukunft tun. Bei uns in Flensburg und Umgebung ist das bekannt und wir werden als Arbeitgeber wahrgenommen, der auch in der Ausbildung ein breites Spektrum und vielfältige Aufgaben anbietet. Dieses Image hilft uns, über Mund-zu-Mund-Propaganda Bewerber zu bekommen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Praktika zu absolvieren und unser Ziel ist es immer, aus Praktikanten Auszubildende und aus Auszubildenden Festangestellte zu machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was erwartet Praktikanten bei Ihnen in der Kanzlei?</h3>



<p>Üblicherweise beschäftigen wir jeweils einen Praktikanten, dem wir so viel wie möglich mitgeben möchten. Wir wollen die Praktikanten an viele verschiedene Tätigkeiten heranführen und ihnen sowohl den anwaltlichen als auch den notariellen Bereich zeigen. Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, an einer Beurkundung teilzunehmen. Außerdem möchten wir ihnen nicht nur den Kanzleialltag näher bringen, sondern sie zum Beispiel auch mit zu Gericht nehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Stärken und Fähigkeiten sind für die Berufe in einer Kanzlei von Vorteil?</h3>



<p>An erster Stelle nenne ich die absolute persönliche Verlässlichkeit. In einer Kanzlei arbeitet man nicht nebeneinander, sondern miteinander und es ist wichtig, dass man sich als Teil eines Teams versteht. Viele Tätigkeiten greifen ineinander und man ist auf die Kompetenz der Kollegen angewiesen. Dementsprechend muss man sich auf deren Arbeit verlassen können. Gleichzeitig sollte man ehrlich ansprechen, wenn man bei einer Aufgabe unsicher ist und Hilfe braucht. Das gilt natürlich insbesondere für die Auszubildenden.</p>



<p>Außerdem kommt es darauf an, kommunikativ und offen zu sein. Man hat viel mit anderen Menschen zu tun und jeder ist anders. Man trifft nicht immer auf fröhliche und einem wohlgesonnene Personen. Aber das gibt einem die Möglichkeit, diese Menschen für sich zu gewinnen. Das ist etwas, das ich an meiner Arbeit besonders schätze. Ich habe jeden Tag mit vielen unterschiedlichen Charakteren zu tun und immer, wenn ich denke, ich hätte schon alles gesehen, entdecke ich wieder etwas Neues.</p>



<p><em>Lese auch,&nbsp;wie die <a href="https://berufswelt-notar.de/zukunftsaussichten-notariat/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zukunftsaussichten für die Berufe in einem Notariat</a> sind.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://berufswelt-notar.de/zusammenarbeit-chef-mitarbeiter/">Wir arbeiten nicht nebeneinander, sondern miteinander! &#8211; Interview mit Dr. Jürgen Krüger</a> erschien zuerst auf <a href="https://berufswelt-notar.de">Berufswelt Anwalt &amp; Notar</a>.</p>
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